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Goldchen, Donnerstag, 28. Februar 2008, 22:57 G'scheite Frauen, schöne Männer Meine (Chor-)Freundin I. hat eine Theorie: G'scheite Frauen sollten sich schöne Männer erwählen, dann bekommen sie - im Fall des Falles - auch schöne Kinder. Umgekehrt klappt das nicht. Eine andere (ergänzende) Theorie sagt, Frauen seien im Durchschnitt gescheiter als Männer. Stimmt nicht so ganz, sagt Bas Kast auf zoomer.de: Es gebe zwar viel mehr dümmere Männer als dümmere Frauen, aber dafür auch viel mehr besonders gescheite Männer als besonders gescheite Frauen. Der maskuline Überhang in Spitzenpositionen sei darauf zurückzuführen - und darauf, dass Männer zu Extremen neigten. Sie könnten z.B. im Gegensatz zu Frauen einfach alles ausblenden. Als hätten wir das nicht schon längst geahnt ;-). Noch was, auch wenn's nicht zum Thema passt Gerade entdecke ich diese Site - und schon wird sie eingestellt. Wie blöd ist das denn?
StefanL,
Samstag, 1. März 2008, 18:12
Ich guesse mal educatedly, dass sämtliche hier vorgetragenen Thesen krasse Vereinfachungen komplexer auf statistischen Methoden fußenden Forschungsergebnisse sind.
Weder Frauen noch Männer haben heutzutage leider ausreichend Vorteile von der Konstruktion solcher Vorurteile, die ja nur dadurch vereinfachen, dass sie lange komplizierte und oft unregelmäßige strukturierte Intervalle, oder soll ich sagen Skalen, auf 1 bit Werte (= binäre Gegensätze) abbilden. Wir haben nun zwar nur zwei Nasenlöcher (links, rechts) und zwei Geschlechter (xx,xy), die meisten unterscheidbaren Merkmale allerdings können einfach eine riesengroße Zahl von Werten, um nicht zu sagen Schattierungen, annehmen. Blöd, irdgendwie. ... link
Goldchen,
Samstag, 1. März 2008, 22:46
Das finde ich ja so lustig an diesem Kast-Video: Dass er mit ganz ernstem Gesicht diese zwei Buntstiftkurven hernimmt, um eine These zu "beweisen" ...
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kinomu,
Samstag, 1. März 2008, 23:41
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Goldchen,
Sonntag, 2. März 2008, 13:48
@kinomu
Zu dieser Theorie, von der ich schön öfter gehört habe, habe ich einige Gedanken (für den Anfang mal vier):
Gedanke 1: Es ist eine bequeme Fantasie für Frauen, die wider Willen keine Beziehung haben, zu denken, 'oops, ich bin einfach zu intelligent.' Der Umkehrschluss dieser Theorie ist nämlich ziemlich verführerisch. Und oft falsch. Gedanke 2: Noch praktischer für Frauen, die keinen Freund/Mann haben, obwohl sie denken, sie hätten gern einen, was aber gar nicht konform mit ihren un/unterbewussten Wünschen geht (die nach einer anderen Agenda geordnet sind, auf der 'Beziehung' viel weiter unten steht). Gedanke 3: Viele intelligente gut ausgebildete Frauen steuern ihr Gefühlsleben über den Kopf. Die Ratio hat sich bei ihnen zur wunderbaren Zufluchtsstätte entwickelt. Die Emotion, die "Guts", die Intuition, werden gern vom verlässlichen Kopf overruled. Denn gelernt ist gelernt (und gibt so viel Sicherheit, wie eben gerade möglich ist), und seine Gefühle zu leben, macht ganz schön verletzlich. Gute Beziehungen funktionieren aber nur mit einer großen Portion echter Gefühle. Allein schon die Anbahnung ... diese Spiele der Erwachsenen ... da bist Du echt besser dran, wenn Du Dich auf Dein Gefühl (vulgo Herz) und nicht auf Deine analytische Kraft (vulgo Kopf) verlässt. Daher klappt es besser, wenn die Frau ihren Hauptwohnsitz nicht in Intellektualien hat. Gedanke 4: Eine gut ausgebildete, intelligente Frau hat wahrscheinlicherweise ein berufliches Ziel, vielleicht sogar ausgeprägte Interessen (für die sie chronisch zu wenig Zeit hat). Ein Typ, der vom knappen Zeitbudget etwas bekommen soll, bzw. im Extremfall sogar die Ziele bedroht, der muss schon wirklich sehr toll sein (in den Augen dieser Frau). And who can (want's to) live up to these expectations? ... link
StefanL,
Sonntag, 2. März 2008, 15:29
Ich möchte alle 4 Gedanken nur unterschreiben und dann, wie sehr sehr oft bei mir, noch Fragen hinzufügen.
Was für ein Interesse kann eine kluge und gut ausgebildete Frau, die offensichtlich auch über Disziplin und recht viel Arbeitskraft verfügt, entwickeln, dass ein Typ, der nicht mal aushält, dass sie in Harvard war oder ist, mit ihr Konversation macht? Wie kommt die Segmentierung und Aufspaltung der Wünsche und Bedürfnisse, die solche Situationen und Prozesse ermöglicht, zustande und wozu dient sie in uns selber? ... link
Goldchen,
Montag, 3. März 2008, 13:23
Sollte sie zumindest nicht wollen. Denn wenn sich der Typ unterlegen fühlt, dann wird er sie in einer Beziehung immer beeindrucken müssen/wollen. Das ist auf Dauer anstrengend (für beide). Kann aber sein, dass sie das am Anfang ignorieren will, weil der Typ einfach sehr süß ist, oder sie findet, dass es eh ausgeglichen ist (weil er zwar z.B. nicht auf Harvard war, aber dafür gute Eigenschaften hat, wo sie Defizite hat).
Es gibt aber auch genug Typen, die zwar nicht in Harvard waren, aber deswegen nicht an grober Unsicherheit leiden ... After all: There's more to life! ... link ... comment
mephisto007,
Mittwoch, 12. März 2008, 11:56
..ich rätsle: was wollen wir uns erklären
...fehlt männern etwas
...fehlt frauen etwas ...fehlt uns das gemeinsame vielleicht. im grunde rätsle ich welchen impact dieser thread auf meine sicht der dinge haben kann und ich stoss einfach zu keinem relevanten punkt vor. so habe ich beschlossen mich hilflos den eintragungen hinzugeben und das sphinxenhafte zu lesen ohne es zu verstehen. hauptsache ich weiss es, verstehen müssen es die anderen ... link ... comment |
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last updated: 2008.07.24, 16:56 Youre not logged in ... Login
Glücksmomente
Rezepte von A-Z Offenlegung gem. §25 MedienG ... home ... topics ... galleries ... Home
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