Montag, 5. Mai 2008
Wie heißt dieser Busch?
Gestern an der Autobahnraststätte (Ansfelden), auf der Rückfahrt von einem wirklich großartigen Wochenende am Wolfgangssee, habe ich diese wunderschöne Pflanze gesehen: Ein bisschen sieht sie aus wie ein Flieder. Ihre schneeballgroßen Dolden sind weiß mit einem Hauch rosa und duften betörend. Doch auf demselben Strauch wachsen auch andere Dolden, die Hollerblüten fast aufs Haar gleichen, jedoch unbeschreiblich grässlich stinken.



Close-up der zwei unterschiedlichen Dolden:


Kennt jemand diese Pflanze? Sachdienliche Hinweise bitte in die Comments oder per Telefon!
 
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Samstag, 26. April 2008
Ufer sehnen sich manchmal nach einem Bächlein ...


Mit dem jungen Herrn würde ich auch gern ein Duett singen. In einem so kurzen Minirock!
 
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Donnerstag, 24. April 2008
Afrika! Afrika!
Gestern war ich in Afrika! Afrika!. Das war wirklich toll: Die Akrobaten konnten Kunststücke, bei denen mir manchmal der Applaus in der Luft stecken geblieben ist. Schon das Zuschauen war furchtbar anstrengend. Wirklich super.
 
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Mittwoch, 16. April 2008
Wer's nicht lesen kann, braucht eine Brille?


Diese Lesetafel steht in einem Optikergeschäft in der Wiener Innenstadt. Sie ist in dieser Gegend so ungefähr das Gegenteil der auch für Analphabeten geeigneten Tafel, mit der mir in Jerusalem mal eine Brille angepasst wurde.

Edit: Kaum gibt's in der Riesenmaschine was gratis, posten die Leute wie irr.
 
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Samstag, 12. April 2008
Israeli Music
Kikar Israel. Informationen über ungefähr ALLE Musiker, Diskografien, Charts, Musikvideos.
 
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Mittwoch, 9. April 2008
Nachmachen macht glücklich (und sehr satt)
Schwerstens zu empfehlen sind die beiden neuen Rezepte im Küchenkanon: Huhn mit Fenchel und Zwiebel in Kombination mit Gelbe-Rüben-Risotto. Wer alles brav aufgegessen hat (und dann im speziellen Fall noch den Beerencrumble mit Quittenmus), weiß, wozu Schnäpse erfunden wurden ...
 
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Dienstag, 8. April 2008
Wieder mal ein wirklich gutes ...
Manchmal stößt man auf ein Buch und man merkt schon am Anfang "ganz langsam lesen, solche Köstlichkeiten gibt es nur selten, die muss man genießen". Noch seltener treffen Werke arabischer Autoren meinen Geschmack. Trotz meines (abgeschlossenen) Arabistikstudiums (also einem gewissen grundsätzlichen Interesse für die arabische Welt) haben mich die Bilder und die teils epische Breite der arabischen Literatur nie wirklich entflammen können. Doch es gibt auch Alaa al-Aswani. Mit seinem zweiten Buch: Chicago. Schon der Jakubijan-Bau war toll. Sehr packend geschrieben in schöner Sprache mit teils extremer Gesellschaftskritik. So extrem, dass wir (ich und andere interessierte Freunde) uns fragen, wie al-Aswani es schafft, seine Bücher in Ägypten zu veröffentlichen. Und noch mehr: Wie es möglich war, dass der Jakubijan-Bau als der mit Abstand teuerste Film Ägyptens verfilmt wurde.

Edit, 13.4.: Das Ende war leider nicht gut, weil viel zu abrupt. Das Buch ist dann plötzlich einfach aus, was irgendwie nicht passt. Stilistisch schon, aber inhaltlich wird ihm von der Kraft genommen (warum, will ich jetzt nicht schreiben, dann ist für Euch die Spannung weg).
 
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Mittwoch, 2. April 2008
Eine unmögliche Beziehung?
Aus alter, mittlerweile schon erlahmender Gewohnheit habe ich heute wieder mal Standard-Etat gelesen (das wahre Intranet des ORF und der österreichischen Werbeszene) und erfahre dort von einer neuartigen ORF-Programmidee: Einen Wochenrückblicks-Blog. In "Blogform" sollen acht bis zehn Menschen ein persönliches Erlebnis der aktuellen Woche behandeln.

Was heißt das? Blogs jetzt auch in der Glotze? Wirft uns das nicht zurück zur elenden Diskussion über "Was sind Weblogs?", die uns schon damals zum Würgen brachte, weil sie immer etwas von Beziehungsgesprächen hatte (lieber drüber reden statt es einfach tun)? Wobei man dieses "Beziehungsgespräch" ja in diesem Fall völlig ohne Hoffnung führen müsste. Denn ein Blog (im eigentlichen Sinn - wobei: Was war das nochmal, ein Blog? ;-)) und Fernsehen? Was soll denn das für eine Beziehung sein. Das kann doch nicht klappen!

Fernsehen dreht sich ausschließlich um Kontrolle (des Screens durch die Fernsehmacher), ein (We)Blog ist sein Gegenteil (mein Screen ist auch Dein Screen). Die einen broadcasten (heißt: Der metaphorische Eine spricht zu den Massen), die anderen posten (wild durcheinander und manche sogar auf Youtube, aber das ist wieder ein anderes Thema, wenn auch in derselben Rubrik).

Es wird aber kein interessanter Kommunikationskultur-Konflikt werden, den man sich im Fernsehen fast live anschauen kann. Es klingt eher nach Fashion Victim: Häng Dir ein Accessoire um, egal, ob's Dir passt oder nicht.

Wobei: Vielleicht habe ich auch dem Wort "satirischer" (vor Wochenrückblick) zu wenig Bedeutung beigemessen, und das alles soll eh bloß ein Scherz sein?
 
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Freitag, 14. März 2008
Zweimal täglich
Jeden Tag am Abend, wenn ich mich ins Bett lege, ist das derart herrlich, dass ich mich frage, warum ich mich da nicht schon früher reingelegt habe. Zum Beispiel eine Stunde, oder wenigstens eine halbe. Jeden Tag in der Früh fühle ich mich wie an die Matratze angenäht und nehme mir nach ca einer halben bis Stunde (Snoozen) vor, am Abend so früh wie möglich ins Bett zu gehen. Da Capo.

edit: Nach dem ersten Kaffee entdecke ich dann wieder andere Schönheiten. Diese zum Beispiel. Es werden noch viele folgen ... jedenfalls so viele, dass es abends wieder ... siehe oben.
 
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Mittwoch, 5. März 2008
Lessons for life
Gestern habe ich mich mit Stefan Sagmeister beschäftigt. Zugegeben hat mir der Name des derzeit bekanntesten österreichischen Designers nicht gesagt. Daher bin ich auch nicht auf die Idee gekommen, mir in N.Y. seine Ausstellung in der Deitch-Gallery
Things I learned in my life so far (Bild - Text only) anzuschauen. Schade eigentlich, die Bilder sehen toll aus. Es geht um die 20 Dinge, die Sagmeister bisher als Lebensweisheiten destilliert hat. Ein Buch, bestehend aus 20 kleinen, jeweils anders gestalteten Heftchen, gibt es auch dazu.

Gefällt mir ähnlich gut wie Buz Luhrmanns "own meandering experience".

Psychohygiene (ernsthaft).
 
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Montag, 3. März 2008
Hard Selling
Welche Sorte Geeks soll das ansprechen? Vielleicht diesen einen speziellen Teil von Tussis Klientel ;-))? Besonders das dort verlinkte pdf mit den Fotos sei Euch ans Herz gelegt. Da kann sich der verrückteste Werber noch was abschauen!

(Gefunden auf merkwürdig.wien.)
 
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Samstag, 1. März 2008
Procrastination versus lazyness
Die schönste Erklärung, wo der Unterschied zwischen Faulheit und Prokrastination liegt, habe ich in der Lesemaschine entdeckt. Kathrin Passig schreibt:

"(...) Der Protagonist liegt im Bett herum und versucht aufzustehen, was ihm nicht vor Seite 56 gelingt. Denkbar wäre allerdings – so früh im Buch kann ich mir dazu noch keine Meinung bilden – dass Oblomow gar nicht prokrastiniert, sondern schlicht faul ist. Ein Prokrastinierer wäre spätestens auf Seite 30 aus dem Bett gesprungen und hätte sich aufwändigen Beschäftigungen hingegeben, um den eigentlich anstehenden Aufgaben besser aus dem Weg gehen zu können. (...)"

Very nice!
 
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Donnerstag, 28. Februar 2008
G'scheite Frauen, schöne Männer
Meine (Chor-)Freundin I. hat eine Theorie: G'scheite Frauen sollten sich schöne Männer erwählen, dann bekommen sie - im Fall des Falles - auch schöne Kinder. Umgekehrt klappt das nicht.

Eine andere (ergänzende) Theorie sagt, Frauen seien im Durchschnitt gescheiter als Männer. Stimmt nicht so ganz, sagt Bas Kast auf zoomer.de: Es gebe zwar viel mehr dümmere Männer als dümmere Frauen, aber dafür auch viel mehr besonders gescheite Männer als besonders gescheite Frauen. Der maskuline Überhang in Spitzenpositionen sei darauf zurückzuführen - und darauf, dass Männer zu Extremen neigten. Sie könnten z.B. im Gegensatz zu Frauen einfach alles ausblenden. Als hätten wir das nicht schon längst geahnt ;-).

Noch was, auch wenn's nicht zum Thema passt
Gerade entdecke ich diese Site - und schon wird sie eingestellt. Wie blöd ist das denn?
 
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Ok, eine noch: New Pix on the Blog
Heute nacht kamen die Fotos, die eine wirkliche Profi in der Limo gemacht hat: Barbara Gentile, eine italienische Fotografin, die seit langem in N.Y. lebt.


Falls Ihr Euch immer schon gefragt habt, was sich im Innern einer Stretch-Limo abspielt: Das!


In N.Y. kommt Nebel häufig aus den Rohren für die Dampfheizungen unter dem Asphalt. Zigarren tun's aber auch.




Mitten in der Nacht hat in N.Y. der Apple-Shop offen. Zum Beispiel, damit man mit der Stretch-Limo vorfahren kann und schnell noch ein Audio-Kabel besorgen kann.
 
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Mittwoch, 27. Februar 2008
Timing
Irgendwann (= z.B. jetzt) werde ich sogar mal zugeben, dass ich nicht die Person bin, die immer alles gleich erledigt. In den meisten Fällen: Weil's so viele (un)wichtigere Dinge gibt, die ich vorher noch tun will. Trotzdem ist mir völlig klar, dass alles seine Zeit hat. Wir bleiben hier bei den harmloseren Dingen: Reisebericht. Der schreibt sich schnell oder einfach gar nicht (China, Israel). Die Koffer sind zwar noch nicht (ganz) ausgepackt, und ich habe ja sogar schon was gepostet (s.u.), aber es gäbe noch so viel. Eins kommt jetzt als schöner Schlusspunkt meiner öffentlichen Erinnerungen: Die Mondfinsternis.


Ausschnitt aus The Independent, den's am Flughafen zu den Taschentüchern gratis gab

Ich habe das live gesehen. Etwas anderes Setting, aber der Mond war genau so. Fett und orange und anders als sonst. Wenn man nicht mal genau weiß, welcher Wochentag gerade ist, dann ist auch unklar, dass nach vier Jahren erstmals wieder eine Mondfinsternis ist. Doch gutes Timing ist alles: Es war wieder einmal Zeit für eine Zigarette, die man in New Yorker Wohnungen (v.a. in denen, in denen man Gast ist) auf jeden Fall nicht rauchen kann. Es gab ein Dach. Und dort war der Mond. Ganz besonders schön. Weil es immer toll ist, wenn man durch Zufall - Timing - etwas Besonderes mitbekommt.
 
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Wie heißt dieser Busch?
Gestern an der Autobahnraststätte (Ansfelden), auf der Rückfahrt von einem wirklich großartigen Wochenende am Wolfgangssee, habe ich diese wunderschöne Pflanze gesehen: Ein bisschen sieht sie aus wie ein Flieder. Ihre schneeballgroßen Dolden sind weiß mit einem Hauch rosa und duften betörend. Doch auf demselben Strauch wachsen auch andere Dolden, die... ...
by Goldchen @ 2008-05-05 10:45
Ah!
Stimmt. Ich habe mich schon gefragt. Naja, mit dem hätt' ich ja sogar schon ein Duett gesungen. Das Bacardi Rum Lied, falls Du Dich nicht mehr erinnerst ;-)) ...
by Goldchen @ 2008-04-29 14:16
Der junge Mann
erinnert in mancher Einstellung ein bisserl an den Commander Hofmann ;-) sehr schönes Lied ! ...
by Cat @ 2008-04-29 12:46
Yep
Sehr netter Effekt des Internet. So viele schöne Sachen, an die man nicht rankam oder nicht einmal was wusste. ...
by StefanL @ 2008-04-29 07:19
Stimmt!
Very long tail! Das ist das Tolle. Endlich gibt es einen Zugang zu dem, was einem wirklich gefällt, aber man nie wusste, weil es das ja gar nicht gab ... ...
by Goldchen @ 2008-04-27 23:04
...
Schön waren die Pionierzeiten. Schön die Harmonien und das standardisierte Vokabular aus der einen Quelle. Und jetzt? Alles schon long tail. Hmm. ...
by StefanL @ 2008-04-27 22:51
Ufer sehnen sich manchmal nach einem Bächlein ...
Mit dem jungen Herrn würde ich auch gern ein Duett singen. In einem so kurzen Minirock! ...
by Goldchen @ 2008-04-26 12:37
Afrika! Afrika!
Gestern war ich in Afrika! Afrika!. Das war wirklich toll: Die Akrobaten konnten Kunststücke, bei denen mir manchmal der Applaus in der Luft stecken geblieben ist. Schon das Zuschauen war furchtbar anstrengend. Wirklich super. ...
by Goldchen @ 2008-04-24 10:06
Wer's nicht lesen kann, braucht eine Brille?
Diese Lesetafel steht in einem Optikergeschäft in der Wiener Innenstadt. Sie ist in dieser Gegend so ungefähr das Gegenteil der auch für Analphabeten geeigneten Tafel, mit der mir in Jerusalem mal eine Brille angepasst wurde. Edit: Kaum gibt's in der Riesenmaschine was gratis, posten die Leute wie irr. ...
by Goldchen @ 2008-04-16 16:16
Wieder mal ein wirklich gutes ...
Manchmal stößt man auf ein Buch und man merkt schon am Anfang "ganz langsam lesen, solche Köstlichkeiten gibt es nur selten, die muss man genießen". Noch seltener treffen Werke arabischer Autoren meinen Geschmack. Trotz meines (abgeschlossenen) Arabistikstudiums (also einem gewissen grundsätzlichen Interesse für die arabische Welt) haben mich die Bilder... ...
by Goldchen @ 2008-04-13 10:25


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