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Sonntag, 7. Februar 2010
Goldchen, Sonntag, 7. Februar 2010, 11:06Fusion In der Ausstellung Gender Check im MuMok habe ich kürzlich dieses Video entdeckt. Ein tolles Fusion-Stück aus Bosnien.link (no comments) ... comment Freitag, 25. September 2009
Goldchen, Freitag, 25. September 2009, 09:48Aus dem FF: Fotos und Frisur ... Fast so lange aufgeschoben wie hier mal wieder was neues reinzuposten: Professionelle Fotos von mir für professionelle Zwecke machen zu lassen. Für mich fühlt sich "zum Fotografen gehen" beinahe so an wie "zum Friseur gehen". Beide haben es in der Hand, wie man dann aussieht. Da kann's bei mir nicht irgendwer sein. Es muss jemand sein, der genau versteht, welches Ergebnis ich will und mich dann auch dorthin bringt. So einen habe ich gefunden: Die Fotos hat Alexander Chitzasan gemacht. Den Namen des Friseurs gibt's auf Anfrage ;-). ![]() ![]() ![]() ![]() link (20 comments) ... comment Freitag, 12. Juni 2009
Goldchen, Freitag, 12. Juni 2009, 15:48Spitzenstadt: Istanbul Vier Tage Istanbul mit Freundin T. - und ich frage mich, ob ich eine schönere Stadt kenne. Ich glaub's nicht. Das Meer, das Istanbul quert, ist schon mal ein echter Bonus: Azurblau ist die Stadt umspült. Schiffe kreuzen und werfen weiße Gischt. An den Ufern grünen die Büsche und die Häuser leuchten weiß. Und überall sitzen wie hübsche, zufriedene Kröten die Moscheen von Sinan und seinen Schülern. Wenn man in Istanbul herumgeht, präsentiert sich die Stadt nach fast jeder Häuserecke in einer neuen Perspektive und sieht immer wieder anders aus. Sie changiert wie ein edler Stoff. Wenn man schon zahlreiche Häuserecken zurückgelegt hat, gelangt man zudem von einer Welt in die nächste: Die Istiklal-Straße in Taksim hat ein Flair, von dem die Mariahilfer Straße nur träumen kann. Ein stückweit nordöstlich könnte auch Paris sein oder Madrid, vorausgesetzt wir sprechen von einem vornehmen Viertel dort. Dann wieder gibt es Gegenden, wo die Tradition vorherrscht und mit ca einem Kilometer Brautmodengeschäften klar wird, wo die Werte liegen. Dazwischen gestreut Sehenswürdigkeiten, die echt sehenswürdig sind: Die Sultanahmed-Moschee, das Yerebatan-Serail (die unterirdische Basilika), die Sülemaniy, die Mihrimah-Moschee (beide wegen Renovierung geschlossen), der Galataturm, die Kariye-Cami mit den tollen Mosaiken, der Topkapi-Palast mit unzähligen Schätzen und dem Harem und der hinreißenden Aussicht von der Cafe-Terasse aus und-so-weiter. Noch dichter dazwischen gestreut die zahllosen Möglichkeiten, wirklich hervorragend zu essen: In den Lokantas zeigt man einfach auf die Töpfe, in denen köstliche Schmorgerichte schmurgeln, oder auf die Spieße. In den Muhallabiyes, den Konditoreien, kann man sich zwischen den verschiedenen Puddings, Torten und aufwändigem Kleingebäck kaum entscheiden. Dazu ein türkischer Kaffee, damit man das ehrgeizige Programm auch durchhalten kann. Am besten hat es T. und mir im Restorant Hamdi in Eminönü beim Ägyptischen Basar geschmeckt: Faschierte Lammspießchen mit gehackten Pistazien hatte ich. T. ein Shish Kebab, "das mit dem (uns bekannten Wiener türkischen Restaurant) aber auch wirklich gar nichts zu tun hat". Dazu eine atemberaubende Aussicht auf die Sülemaniye in die eine Richtung, die Yeni Cami und die Bosphorusbrücke in die andere Richtung und in der Mitte auf den beleuchteten Galata-Turm. Die Kellner waren so freundlich, dass es sogar für Istanbul ungewöhnlich war, wo die Menschen auffallend höflich und freundlich sind. Ein bisschen anstrengend ist es höchstens im Basar, dem wunderbaren überdachten Basar. Dort durchzuschlendern, ist deswegen etwas mühsam, weil die Händler versuchen, einen in ihre Verkaufsstände zu ziehen. Uns ist die Lust aufs Shoppen dort vergangen ... Aber die Struktur ist einfach extrem schön. Gekauft habe ich dann doch etwas, allerdings nicht im Basar, sondern in einem kleinen Teppichgeschäft im Stadtviertel Sultanahmet, das ich sehr empfehlen kann (freundlicher, zurückhaltender, kompetenter Händler): "Kurtoglu" in einer Seitengasse zur großen Straße, wo die Tram durchfährt. Das sind die Polster in ihrer neuen Heimat: ![]() ![]() Ich könnte natürlich noch ewig schwärmen von Istanbul, z.B. auch vom Hammam (wir waren im rundumsanierten Cemberlitas, das Sinan erbaut hat: herrlich!!!), beschränke mich jetzt aber doch auf noch einen Aspekt: Istanbul ist sehr reich an außergewöhnlichen öffentlichen Verkehrsmitteln. Neben der Tünel-Bahn, der ältesten Standseilbahn der Welt, die auch die kürzeste U-Bahn der Welt ist, und der historischen Tram, die sich gemählich ihren durch das Gewühl auf der Istiklal bahnt, und den Schiffen, die zwischen Europa und Asien hin- und herfahren, gibt es Teleferik. Eine Seilbahn, die ein Tal (gefüllt mit einem Park) überbrückt, in der wir die einzigen Touristen waren. ![]() Achja, und manches, das fremd ist, wirkt skurril. Wie zum Beispiel das Schild auf der Flughafen-Toilette, das zum Wassersparen anregt. Hat was Paradoxes, oder? ![]() link (7 comments) ... comment Freitag, 17. April 2009
Goldchen, Freitag, 17. April 2009, 10:50Was schön ist: Frühlingsblüten ![]() ![]() (Rufling, Ostern 2009) ![]() link (one comment) ... comment Montag, 23. März 2009
Goldchen, Montag, 23. März 2009, 10:11Nachtrag zum Verkleiden Mit Photofunia kann man sich neuerdings verkleiden, ohne das Sofa zu verlassen und ohne sich großartig zu bewegen. Die Application pastet mit Gesichtserkennung jedes Bild in verschiedenste Hintergründe (z.B. auf ein Billboard, ein Zeitschriftencover).link (no comments) ... comment Sonntag, 15. Februar 2009
Goldchen, Sonntag, 15. Februar 2009, 21:48Quartalsbericht Wenn man viel arbeitet, dann kann es leicht passieren, dass man nicht viel zu berichten hat. So geht's zumindest mir. Nicht unbedingt deswegen, weil das Leben ein Gefühl wie in "Groundhog Day" annimmt, sondern weil mein Mitteilungsbedürfnis dramatisch schrumpft, und ich gar keine Zeit habe, von all den Kleinigkeiten zu berichten, die ich so erlebe. So etwas wie ..., dass innerhalb weniger Tage die Krokusse und Hyazinthen in meinem Wohnzimmer erblüht sind, und mir das das Herz öffnet. Ich arbeite soviel, weil ich mich noch gut an den Tag Mitte Jänner erinnere, als ich auf dem Sofa saß und mit Freundin K. die bereits spürbaren Auswirkungen der Wirtschaftskrise diskutierte. Es war einer dieser Sonntage, an denen Winterschlaf eine tolle Option gewesen wäre. Doch dann kam der Montag und mit ihm ein Auftrag nach dem anderen. Das Wort "Wirtschaftskrise" schwebt(e) wie eine dunkle Nebelwolke über meinem Kopf, und ich nahm jeden Auftrag an. Atmen ging fast nur noch abends auf dem Sofa. Und doch gab es so dies und das, was ich erlebt habe, und solches und jenes, das ich hier gerne hingeschrieben hätte. Wie zum Beispiel:Idealfigur: ![]() 20 Jahre lang habe ich mich nicht verkleidet. Und dann das: Als Stummfilmstar konnte ich wirklich punkten. Warum nicht öfter verkleiden?, dachte ich mir. Und dann wieder: War die Verkleidung wirklich so viel stärker als normalerweisen? Ideallinie Anfang Februar war ich ein paar Tage Ski fahren: ![]() Viele Freunde, strahlender Sonnenschein, auf der Höhe griffiger Schnee, Föhn - und dadurch leider auch starker Wind und gegen das Tal hin feuchter schwerer Schnee. "Haxenbrecherschnee", habe ich bei mir gedacht, als ich die letzten drei Pisten hinuntergesaust bin. "Hinuntergesaust" bin ich nur diese drei Pisten. Meine Leidenschaft fürs Skifahren trifft nicht gerade auf eine ausgeprägte Fähigkeit. Nach zwei Tagen teils unbeholfenen, oft zaghaften, wenn auch häufig glücklichen Bogerln auf schönen Hängen, treffe ich auf diese drei "Haxenbrecherpisten", und weil sie mir so zuwider sind, lass ich die Ski laufen. Sonst immer mit vornehmem Abstand Letzte im großen Freundeskreis, bin ich ausgerechnet auf diesen drei Hängen im Mittelfeld. Beim Skifahren ist es, so denke ich mir jetzt, wie im echten Leben: Brust ins Tal (auch wenn die als Instinkt verkleidete Angst mich sonst immer mit dem Oberkörper Richtung Berg zwingt), nicht an die Angst denken, nicht daran denken, was alles passieren kann, und einfach laufen lassen. Kommt einem die Angst in die Quere, pickt der Ski auch schon in einem matschigen Schneehaufen. Der Fluss ist unterbrochen, mühsam muss man sich weiterrappeln. Ist doch wie in Wirklichkeit, oder etwa nicht? Rein theoretisch ist alles klar ... Hier noch ein bissel Posing ... ![]() ![]() link (no comments) ... comment Freitag, 23. Jänner 2009
Goldchen, Freitag, 23. Jänner 2009, 11:11Grüße aus der Vergangenheit Kürzlich, es ist bestimmt nur wenige Wochen her, bringt mir meine Mutter ein paar riesige Schachteln mit "Zeug", das sie und meine Schwester K. aus K's Keller aussortiert haben, und von dem sie annehmen, dass es mir gehört. Ich habe das "Zeug" erstmal eine Zeit - direkt neben den Palmkatzerln, die noch von letzten Ostern in der Bodenvase im Vorzimmer stehen - abhängen lassen. Und dann gestern, mit erstaunlichem Elan, die Kisten angepackt. Der Großteil (zumindest, was das Gewicht anlangt) war mein "Zettelkasten", den ich mir bei der "Presse" angelegt hatte. Früher gab's ja noch kein Internet, habe ich mich wieder erinnert. Da war es extrem clever, Informationen, die man vielleicht wieder mal verwursten könnte, abzulegen. Bin ich froh, dass es das Netz gibt. Googlen geht nämlich grad noch, aber Ablage war offenbar nie mein Thema. In der Mappe "Kirche" lagen Informationen über Empfängnisverhütung (und immerhin ein Foto von Papst Johannes Paul II), in der Mappe "Schönheit" eine kurze Abhandlung über die Haltung von Katharina von Medici zur Unterhose (ablehnend), in "Bahn 1" war gar nichts, in "Bahn 2" einige alte Post-Folder. Usw. Alles nochmal geschwind durchgeschaut, das meiste weggeschmissen, ein paar Kalorien beim Rübertragen zum Müllraum verloren. Doch einen Teil werde ich mir immer behalten: Beispielsweise eine Mappe mit Kinderzeichnungen für Oma, ziemlich unbegabt gezeichnet und großteils mit religiösen Motiven. Und sicherlich meine alten Schulhefte (nur ein Stapel von etwa 5 Zentimetern hat's ins Jahr 2009 geschafft). Ein Aufsatzheft war dabei, und ich finde es wirklich schade, dass es nur eins ist. Denn da schreibe ich etwa mit knapp neun Jahren: "Weil ich so einsam war, hatte ich drei kleine Figuren an die Wand meines Kinderzimmers gemalt, und da wurden sie plötzlich lebendig." Die dramatische Geschichte, die sich rund um Onkel Toby, Dralle und Jonny entwickelt, ist nicht schlecht, aber dieser Einstiegssatz hat eine Kraft, über die ich (noch heute) richtig staune. Die Bestnote habe ich für den Aufsatz trotzdem nicht bekommen (nur ein "Gut"). "Sehr gut" und ein schriftliches Lob erteilte mir die strenge, blond ondulierte Lehrerin Frau H. nur für die Schilderung eines Streits mit meiner Schwester K., die - soweit ich mich erinnern kann (K., was meinst Du?) - einfach wahrheitsgetreu ist. Zumindest die Narbe im Gesicht habe ich noch ... Moral von der Geschicht': Manches aus der Vergangenheit will man sich mitnehmen, manches kann man wegschmeißen und damit hat sich's, anderes bleibt, ob man will oder nicht. Und sehr vieles, auch wenn man es schon längst vergessen hat, steckt immer noch in einem drin. link (no comments) ... comment Mittwoch, 21. Jänner 2009
Goldchen, Mittwoch, 21. Jänner 2009, 00:41Dünner als die Zeit Der Sog des historischen Augenblicks hat mich heute ins Badeschiff geführt. Obama-Inauguration-Party, "neue Ära, ein bisschen Personenkult (Stempel mit Obama-Portrait fürs Handgelenk), sehr viel Gemeinschaftsgefühl.Anyways. Auf diese Party bin ich mit Freundin J. gegangen. Vorher haben wir uns in der Urania getroffen, und sie war zu spät. Ich also schnappe mir das nächstbeste Blatt mit der interessantesten Headline. Und was war's? Die Furche. Ich werde "Die Furche" jetzt beobachten. Irgendwie habe ich sie als Variante auf's Kirchenblatt abgespeichert, aber vielleicht zu Unrecht. So zu spät kam J. nicht, es reichte gerade für zwei Artikel, die ich überraschend liberal und auf den Punkt fand. Noch ein Argument für die Furche: Sie ist sehr viel dünner als die Zeit. Kann man sogar in Wochen wie der letzten schaffen ... Wie gesagt: Beobachtung. Und vielleicht halte ich Euch auf dem Laufenden. link (4 comments) ... comment Montag, 19. Jänner 2009
Goldchen, Montag, 19. Jänner 2009, 22:40Nachmittagsvorstellung Young@Heart ist ein ganz wunderbarer Dokumentarfilm über einen Chor mit Mitgliedern, die allesamt die 70 längst überschritten haben. Klingt nicht heiß, aber der Film jagt einem Schauer über den Rücken. Kalte wie heiße, Lachen neben Tränen. Die schlechte Nachricht ist, dass dieser Film im Gartenbau-Kino nur noch um 17.00 Uhr gezeigt wird. Die gute Nachricht gilt nur für über 70-Jährige: Die kommen gratis rein.link (2 comments) ... comment Donnerstag, 8. Jänner 2009
Goldchen, Donnerstag, 8. Jänner 2009, 00:07Ganz besonders lustig. Wem "Son's Boyfriend" von Harry Enfield gefällt:der findet auch "Son's Boyfriend 2" komisch: Bei den related Videos gibt es natürlich noch jede Menge von Harry Enfield, z. B. "Women, know your limits", das mir ursprünglich empfohlen wurde ... link (one comment) ... comment Dienstag, 6. Jänner 2009
Goldchen, Dienstag, 6. Jänner 2009, 18:57Schön behängt Sehr hübsches Fundstück im Haus eines Freundes. Wohlgemerkt nicht aus dem Nacht-, sondern aus Naschkastel.![]() link (2 comments) ... comment Freitag, 2. Jänner 2009
Goldchen, Freitag, 2. Jänner 2009, 13:40Lesen, fühlen, reden Gerade lese ich (in Peter Cameron: Du wirst schon noch sehen wozu es gut ist; Knaus 2008) einen Absatz, der mich sehr anspricht:"Dr. Adler (Anm. die Psychiaterin des Protagonisten) hatte mich angewiesen, immer zu sagen, was ich gerade dachte, ganz gleich, was es war, aber das war schwierig für mich, denn der Akt des Denkens und der Akt, diesen Gedanken auszusprechen, liefen bei mir nicht gleichzeitig ab, ja, nicht einmal notwendigerweise unmittelbar hintereinander. Ich wusste zwar, dass ich in derselben Sprache dachte und redete und dass es rein theoretisch keinen Grund gab, weshalb ich meine Gedanken nicht aussprechen konnte, sobald sie mir in den Sinn kamen, oder kurz danach, doch die Sprache, in der ich dachte, und die Sprache, in der ich redete, erschienen mir, obwohl beides auf Englisch geschah, häufig durch eine Kluft voneinander getrennt, die nicht im gleichen Moment, ja, nicht einmal im Nachhinein überwunden werden konnte." Ich kenne das. Und es freut mich sehr, wenn ich in einem Buch von jemandem lese, der etwas ganz gleich empfindet wie ich, auch wenn es nur ein fiktionaler Romanheld ist. Das verschafft mir ein angenehmes Gefühl von Zugehörigkeit. Was habe ich sonst gelesen? Heute Auszüge aus dem Tagebuch meiner Urgroßmutter. Das kann ich nicht weiterempfehlen, da es erstens nicht verlegt wurde und daher ja gar nicht erhältlich ist, und zweitens streckenweise sehr traurig. Eigentlich könnte man daraus ein Drehbuch schreiben. Genauso wie schon aus der Geschichte meines Urururgroßvaters und seiner Frau. Ein interessanter Stoff, aus dem Träume sind; was fehlt, ist nur meine Selbstdisziplin. Noch vor dem Jahreswechsel habe ich Patrick McGrath: Port Mungo gelesen. Die Geschichte eines Malers aus der Perspektive der von ihm emotional völlig abhängigen Schwester. Es war recht gut, wird aber nicht das Buch des Jahres 2008, das ist nämlich - da sind sich "Carla Prunk" und ich völlig einig - Amy Bloom: Away. Für mich besonders ergreifend: Die Beschreibung, wie die Heldin, von irrer Hoffnung getrieben, durch Eiswüsten wandert, zäh, sich dann die Hoffnung überhaupt nicht erfüllt, und das Schicksal eine recht unerwartete Wendung nimmt. Dazwischen eingestreut habe ich A.J. Jacobs: Die Bibel und ich. Ein interessantes Buch, lehrreich über Judentum und Christentum, witzig geschrieben, aber auch irgendwie vorhersehbar - stilistisch sehr viel von dem, was ich "Creative Writing"-Tricks nenne, drin. Irgendwann mal, so nach etwa zwei Drittel, war mir nach einer Pause. Um dieses Buch herum gibt es immerhin eine richtiggehend romantische Geschichte. An sich schenken sich meine Schwestern und ich zu Weihnachten seit Jahren nichts. Heuer haben wir eine Ausnahme gemacht, auch weil erstmals mein Schwager S. dabei war (Weihnachten überhaupt eine Premiere für ihn). Und siehe da: Das Buch - eben "Die Bibel und ich" -, das ich mir selbst als Weihnachtsgeschenk einige Tage zuvor gekauft habe, hatte meine Schwester S. als Geschenk für mich vorgesehen, weil ich es einmal im Oktober erwähnt hatte. Das hat mich sehr gerührt: Wenn jemand so treffsicher ein Geschenk aussucht, wärmt es mir das Herz. Denn Geschenke machen, ist wie über ein Minenfeld gehen ... Aber das ist ein anderes Kapitel ... link (2 comments) ... comment Donnerstag, 1. Jänner 2009
Goldchen, Donnerstag, 1. Jänner 2009, 13:54Alle Jahre wieder Einmal im Jahr gehe ich in die Kirche (von Begräbnissen und Hochzeiten mal abgesehen): Nämlich zu Silvester in die Augustinerkirche zur Krönungsmesse - mit StefanL und M., mittlerweile schon seit 2005. Das Benedictus und das Agnus Dei gehören zu meinen 1000 Lieblingsliedern. Eingangs gab's - eine Art verfrühter Zugabe - "Venite Adoremus", auch einer meiner Favorites, in der gestrigen Interpretation allerdings mit etwa doppeltem Tempo (und viel schöner!) wie diese Version aus Sardinien.Der echte Vorteil an der Augustinerkirche ist, neben der wirklich erhebenden Musik, dass die Predigt immer extrem kurz ist und oft auch überraschend inspirierend. So auch gestern. Der Priester, der auf dem St-Augustin-Kirchmusikwebsite (Link oben) links auf dem Foto zu sehen ist, hat in knappen Worten einige Überlegungen zusammengefasst, die ich mir - in anderen Worten - fürs vergangene und fürs nächste Jahr auch gedacht habe (und er hat dabei sogar einige - ganz gute - Witze untergebracht und kaum etwas gesagt, das mich geärgert hat). Ich würde es mal so ausdrücken: Auf die Fülle, nicht auf den Mangel konzentrieren, mit der daraus entstehenden Dankbarkeit über die schönen und guten Dinge eine ehrliche, tiefe Freude (am Leben) empfinden, liebevollen Umgang mit sich selbst pflegen und seine eigene Wahrheit suchen. Oder wie meine Freundin K. ihr Motto fürs nächste Jahr formuliert hat: "Hosen runter!". Während ich das berichte, köchelt auf dem Herd eine Premiere: Ich mache Ochsenschwanzsuppe. Gestern mittag, als ich mich spontan entschlossen habe, auch heuer wieder ein Krenfleisch am Neujahrstag zu machen (bereits zum zweiten Mal, auch ein Ritual-Kandidat wie der Kirchenbesuch), "lachte" mich der Ochsenschlepp in der Fleischerei-Vitrine förmlich an. Das Gemüse schneiden, anbraten, umrühren, ..., im Hintergrund plätschert das Neujahrskonzert (zum wahrscheinlich mehr als 30. Mal) - das war so schön, dass ich sogar Fotos gemacht habe. link (one comment) ... comment Donnerstag, 25. Dezember 2008
Goldchen, Donnerstag, 25. Dezember 2008, 16:48Drei Schwestern und ein Baum Das ist das klassische Drei-Schwestern-und-ein-Baum-Bild in der Version 2008. Heuer lügt dieses Bild. Zumindest erzählt es nicht die ganze Geschichte vom 24. Dezember. Wie meine Mutter schon am Vorabend sagte: "Deine Verkühlung ist grauslich, aber das andere ist schiach." Wegen "dem anderen", einer Verspannung, die mir ins Kreuz gesprungen ist und dort einen Nerv eingeklemmt hat, musste am Vormittag des 24. der Notarzt nach Rufling kommen. Das zum Beispiel sieht man auf dem Bild nicht: den ersten Notarzt-Besuch meines Lebens. Die Injektion (einer himbeerroten Zauberflüssigkeit) habe ich nicht mal gespürt. Die hat der Schmerz überlagert, der ja sogar die Verkühlung (mit erhöhter Temperatur, schmerzhaftem Husten und stechenden Nebenhöhlen) überlagert hat, die wiederum mit der ihr eigenen Mattigkeit etwas anderes überlagert hat. ![]() "Schreibst Du auch, wie lieb ich war?", fragt gerade meine Schwester Katzi. Klar schreibe ich das. Es waren nämlich wirklich alle ausgesprochen lieb, einfühlsam und rücksichtsvoll. Das hat fast so stark gewirkt, wie die Wunder-Medikamente. Sehr schön, wenn sich in unserer Familie mal alles um mich dreht, statt um den Hund ;-). ![]() Ach ja, Bridget Jones statt Mette war auch recht lustig. Nur den After-Mette-Drink mit den Cousins mussten wir heuer ausfallen lassen. Weil die Fotos eben nicht die ganze Wahrheit sagen. link (11 comments) ... comment Mittwoch, 10. Dezember 2008
Goldchen, Mittwoch, 10. Dezember 2008, 16:03Gutes Argument ![]() ![]() Theoretisch knallhart, aber vor allem von metaphorischer Schönheit. Entdeckt über einen Hinweis von Andreas W. auf Facebook. Aus dem Flickr-Fotostream von Richard Pyrker link (no comments) ... comment ... Next page
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Fusion
In der Ausstellung Gender Check im MuMok habe ich kürzlich dieses Video entdeckt. Ein tolles Fusion-Stück aus Bosnien. ... by Goldchen @ 2010.02.07, 11:06 ...
natürlich nich!!!!!!!!!!!!! *pfffffffffffffffffffffffffffffffff* ... by 0815tussi @ 2009.09.25, 23:40 sei froh daste eine von diesen knubbelknusch sein kannst
was bildest du dich überhaupt frech ein? is ja ne dreistichkeit von hirnloser penetranz sowas bist du blogga? ... by z-i-w-o @ 2009.09.25, 23:11 ...
nenn mich zicke, aber ich bin halt nicht gern eine von viiiiiiiiiieelen knubbelknutschs. wow - das war jetzt ein outing, ha? ... by 0815tussi @ 2009.09.25, 23:06 das kannste dich ja ehrenvoll anrechnen
nur wieso konkurrenzverhältnis mach mich ma schlau ... by z-i-w-o @ 2009.09.25, 22:55 ...
geh komm, wie unsensibel kann man (respektive wolf) noch sein? klar hab ich was mit ihr: ein astreines konkurrenzverhältnis. und SOLCHE pics tät ich von ihr nicht machen und die haare lässt sie sich von mir auch nicht schneiden. :( ... by 0815tussi @ 2009.09.25, 22:52 zitterwölfe sehen alles
hast du was mit die alten zu tun tussi? du hörst dich so an. sach an mich frisch oder hast du etwa die missratenen photos verbrochen du unseelige? ... by z-i-w-o @ 2009.09.25, 22:46 |